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2084
Anthologie des Projektseminars im Sommersemester 2024 „2084: Fluide Welten“
2084 versammelt spekulative Kurzgeschichten, Lyrik und experimentelle Mensch-Maschine-Kollaborationen. Der Band ist im Projektseminar 2084: Fluide Welten bei Jenifer Becker (SoSe 2024) entstanden. Die Welt wurde in einem kollaborativen Prozess von den Teilnehmenden und ChatGPT entwickelt.
Herausgeber:innen:
Nina Andresen, Finn Balster, Dennis Brock, Julius Jung, Anna-Katharina Kürschner, Hannah Rafalski, Lovis Schulz, Kai Simanski, Josefa Vesterling, Andra Vahldiek, Anna-Lena Wolf
Autor:innen:
Nina Andresen, Finn Balster, Dennis Brock, Julius Jung, Anna-Katharina Kürschner, Hannah Rafalski, Lovis Schulz, Kai Simanski, Josefa Vesterling, Andra Vahldiek, Lennart Prill, Emilia Jewgenija Klein, Pia Lisa Hasse, Carlo Nogueira Pinto da Fonseca, Jenifer Becker, Bilal Gaidenko
Illustration:
Johanna Kuckelhorn
Lektorat und Korrektorat:
Nina Andresen, Finn Balster, Jenifer Becker, Dennis Brock, Bilal Lew Gaidenko, Julius Jung, Emilia Jewgenija Klein, Anna-Katharina Kürschner, Hannah Rafalski, Lovis Schulz, Kai Simanski, Josefa Vesterling, Andra Vahldiek, Anna-Lena Wolf
Gestaltung und Satz:
Linus Heidfeld
Gefördert durch:
Stiftung Innovation in der Hochschullehre (Projekt: AI-Writing-Lab, Freiraum 2023)
Bestellen
Wenn wir uns fragen, wie die Welt im Jahr 2084 sein könnte, dann ist das Ergebnis reine Spekulation. Wir können nicht die Zukunft voraussehen. Aber wir können Gegenwartsthemen wie Klima, Umwelt, KI, Machtstrukturen und Demografie in die Zukunft projizieren, in der manches eintritt, was wir uns nur erträumen können und manches, von dem wir nicht hoffen, dass es eintritt.
Im Jahr 2084 hat die letzte zentralisierte Regierung abgedankt und wurde von den Communities unter der Great AI namens Lex ersetzt. Das Leben in den Communities basiert auf der gerechten, nicht-monetären Verteilung von Arbeit. Seit dem Blackout in Folge des Sonnensturms im Jahr 2042 kam es zu einem beispiellosen technologischen Fortschritt, der es den Menschen ermöglichte, den dramatischen Folgen des Klimawandels zu trotzen: Steigender Meeresspiegel, extreme Hitze, Starkregen und Stürme erfordern die Erschließung neuer Lebensräume. Das Land wird immer weniger, das Klima immer heißer, deshalb ziehen Menschen in Bergregionen, stapeln Häuser in den Himmel hinein, bauen unterirdische Städte oder fügen sich den erbarmungslosen, salzigen Steppen, die die Küsten bedecken.
„Zwischen salzigen Traumwolken und blockartigen Stapelstädten, zwischen den quantic Schwingungen und den kryptischen Stapelmustern, wo die Symbiose von Salzflüssigkeit und Cybernetik metamorphisch zelebriert wird, wo mechanische Würmer träumen und Schafinchen tanzen, wo die unbegrenzten Fluide der 2084er Strudel treiben, eröffnet sich das kosmische Labyrinth…“
— ChatGPT
| Jahr | |
|---|---|
| Seiten | 183 |




